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Schlupfvorgang

Der Schlupfvorgang als solches ist bei Köhlerschildkröten kein Problem. Der bei ersten Nachzuchten oft aufgetretende Restdottersack unmittelbar nach dem Schlupf ist durch die Optimierung der Inkubation kaum mehr in Erscheinung getreten. Durch ein trockenes Substrat bei hoher Luftfeuchtigkeit während der ganzen Zeitigungsdauerscheint sowie das vollständige Eingraben des Eis in das Substrat wurde das Problem mit wenigen Ausnahmen gelöst.

Nach 120 - 150 Tagen Inkubationszeit, bricht der Schlüpfling die Kalkschale des Eis auf, nachdem die pergamentartige Eihaut mit dem Eizahn aufgeschlitzt wurde.
Erst 3 Tage nach dem ersten Durchbruch der Eischale, vergrössert der Schlüpfling die Öffnung unter Mithilfe der Gliedmassen.
Kurz vor dem Verlassen sprengt das Jungtier die Eischale vollständig auseinander.

Ein Schlüpfling mit dem eingangs erwähnten Restdottersack. Nach drei bis sieben Tagen ist der Dotterrest vollständig resorbiert. Deutlich ist hier die Bauchfalte zu sehen.

Sofort nach dem Verlassen des Eis wird das nächste Versteck aufgesucht. Jungtiere bis ein Jahr leben sehr versteckt und kommen nur zur Nahrungsaufnahme aus dem Versteck.

Copyright 2017, Stefan Kundert Literatur ...
 
SIGS
Schildkröten-Interessengemeinschaft Schweiz

www.sigs.ch



Fotogalerie:
Fotogenia
(Stefan Kundert)